Physiotherapie - Physiotherapie Robert Christen GmbH

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Physiotherapie

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Was ist Physiotherapie?

Physiotherapie ist eine selbständige Disziplin im Bereich der Therapie,  die zusammen mit Medizin und Pflege die drei Säulen der Schulmedizin  bildet. Sie steigert die Lebensqualität und ist auf die Behebung von  körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet.  Physiotherapie kommt in der Therapie, Rehabilitation, Prävention und in  der Gesundheitsförderung wie auch in der Palliativbehandlung zur  Anwendung.
Physiotherapie richtet sich an verunfallte PatientInnen und Menschen mit  akuten oder chronischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen sowie  an Gesunde. Physiotherapeutische Leistungen werden von der Krankenkasse (Grundversicherung KVG),  vergütet.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen vielseitige Behandlungsangebote an, um diese Ziele zu erreichen.           Siehe Angebot


Physioswiss, der Schweizer Physiotherapie-Verband vertritt die Interessen von über 8‘600 selbständigerwerbenden und angestellten Physiotherapeuent/Innen in der ganzen Schweiz.   



Mehr Infos:     https://www.physioswiss.ch/de


Tätigkeitsgebiete:
  
  1. Bewegungsapparat
  2. Innere Organe und Gefässe
  3. Nervensystem
  4. Physiotherapie in der Geriatrie
  5. Physiotherapie in der Pädiatrie
  6. Weitere
 
1.Bewegungsapparat:
 
Physiotherapie in der Orthopädie/Traumatologie
Bei  krankheits- oder unfallbedingten Problemen am Bewegungsapparat (Gelenke,  Sehnen, Muskeln und Knochen) wendet die Orthopädie/Traumatologie  modernste operative und nicht operative Methoden an.
Nach einer möglichst genauen Diagnosestellung mittels Röntgen,  Ultraschalluntersuchungen oder MRI entscheidet die Ärztin bzw. der Arzt  über Therapiemassnahmen wie Physiotherapie, Ruhigstellung mit Schienen,  Gips oder anderem. Physiotherapie unterstützt z.B. bei Frakturen und Gelenkluxationen den Heilungsprozess optimal. Die Funktionsfähigkeit der  betroffenen Strukturen wird schnell und gezielt erarbeitet. Arthrose  (Abnützung des Gelenks) ist ein degenerative Gelenkserkrankung, welche  oft mit Schmerz und Steifigkeit einhergeht und gut auf Physiotherapie reagiert.

Physiotherapie in der Rheumatologie/physikalischen Medizin
Rheumatologie  beinhaltet im weitesten Sinne die Behandlung von Störungen und  Beschwerden am Bewegungsapparat (oft mit funktioneller Einschränkung).  Zum Bewegungsapparat gehören Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Gelenke  und periphere Nerven. Die häufigsten Störungen sind akute und chronische  Beschwerden und Dysfunktion am Bewegungsapparat. In der physikalischen  Medizin werden verschiedene Massnahmen individuell bestimmt, welche auf  physikalischen Massnahmen - wie z.B. mechanischen, thermischen oder  elektrischen Prinzipien - beruhen.
Ziele der Behandlung sind Schmerzreduktion, Verbesserung der  Gelenkfunktion und Wiedererlangen der Aktivität im täglichen Leben. Zu  den Behandlungstechniken gehören z.B.
Gelenksmobilisation (Manuelle Therapie)
Weichteile Techniken (Muskeln, Bänder, Sehnen)
Koordination

Physiotherapie im Sport
Die Sportmedizin befasst sich mit  der Prävention, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von  Sportverletzungen. Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten kümmern  sich aber auch um die Bewegung von gesunden und kranken Menschen. Die  Heilung des Gewebes nach Muskelrissen, Bänder- und Gelenksverletzungen  sowie Knorpelläsionen und Sehnenentzündungen erfolgt mit der Anwendung  von Physiotherapie schneller und trotzdem schonend. Eine frühzeitige  Behandlung reduziert Schmerzen, Schwellungen und weitere  Gewebeschädigungen, wirkt vorbeugend gegen Steifigkeit und ermöglicht  eine schnellere Rückkehr zur Arbeit und schnellere Wiederaufnahme  sportlicher Aktivitäten.

Physiotherapie in der Ergonomie
Die Ergonomie ist die  Wissenschaft der menschengerechten Arbeitsgestaltung. Die in diesem  Gebiet tätigen Physiotherapeutinnen beurteilen die arbeitsbezogene  körperliche Belastbarkeit mit anerkannten Messsystemen. Sie passen die  Arbeitsplätze an die anatomischen, physischen und biomechanischen  Eigenschaften des Menschen an. Sie bieten Trainingsprogramme an, die auf  die Rückkehr zur Arbeit ausgerichtet sind oder mit dem Ziel  arbeitsbezogener Steigerung der physischen Leistungsfähigkeit. Sie  entwickeln Schulungen und Workshops in Arbeitstechnik, Arbeitsgestaltung  und Arbeitsorganisation in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern  und dem Bereich Human Ressources in den Betrieben.
 
     
2.Innere Organe und Gefässe:
 
Physiotherapie und Atmung
Ihre Physiotherapeutin oder Ihr Physiotherapeut geht auf Ihre Fragen ein und erarbeitet mit Ihnen:
Die Atemwahrnehmung in Ruhe und Belastung
Die Handhabung von Inhalationsgeräten
Die Handhabung von Atemhilfen zur Belüftung der Lunge
Verschiedene Massnahmen:
- Zur Entblähung der Lunge, wie z.B. die Lippenbremse
- Zur Atemberuhigung
- Zur Entspannung
- Zum Abhusten von Sekret (Schleim)
Ein Programm zur Leistungssteigerung durch gezieltes Training.
Sie lernen, Ihren Alltag - auch mit einem Lungenproblem - besser zu bewältigen.

Physiotherapie bei Herz-Kreislauferkrankungen
Mit  Physiotherapie bei Herz- Kreislauferkrankungen bezeichnet man  Massnahmen, die es den Betroffenen ermöglichen, wieder aktiv am  gesellschaftlichen und beruflichen Umfeld bzw. im Berufsleben  teilzunehmen. Meist findet die Therapie in Form eines Gruppentrainings  statt. Dies kann im Rahmen eines Veloergometertrainings, Gehtrainings,  in einer Gymnastikgruppe oder in der Medizinischen Trainingstherapie  stattfinden.

Physiotherapie und Lymphologie
Mit Lymphologischer  Physiotherapie (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie) werden  posttraumatische Ödeme (Flüssigkeitsansammlung) nach Unfällen,  Gelenksersatzoperationen und anderen Schädigungen am Bewegungsapparat  sowie chronische Ödemkrankheiten (Lymphödem, Lipödem, Phlebödem/Ulcus  cruris, zyklisches Ödemsyndrom) behandelt. Physiotherapeutinnen  benötigen eine spezielle Weiterbildung, um diese Behandlungen  durchzuführen. Ödembehandlungen werden täglich oder mindestens drei Mal  in der Woche durchgeführt. Die zentralen Techniken sind manuelle  Lymphdrainagen und Kompressionsbandagen.

Physiotherapie in der Beckenboden-Rehabilitation
In  Beckenboden-Rehabilitation spezialisierte Physiotherapeutinnen behandeln  Patientinnen und Patienten mit folgenden Krankheitsbildern: Harn- und  Stuhlinkontinenz, Blasen- und Darmentleerungsstörungen, überaktiver  Blase, chronische Verstopfung, Organsenkungen, Schmerzen im Becken- und  Genitalbereich.
Ziele, Therapieablauf und Massnahmen, die auch apparativ unterstützt  sein können, werden nach Erhebung des Befundes mit den Patientinnen und  Patienten besprochen. Grundlage für eine gezielte Behandlung ist die  Schulung der Wahrnehmung des Beckenbodens und der korrekten Aktivierung  der Muskulatur. Beckenbodeneinsatz und Verhaltensanpassungen im Alltag  sind hilfreich für einen aktiven Lebensstil bis ins hohe Alter.

Physiotherapie bei Krankheiten des Stoffwechsels
Diabetes
Metabolisches Syndrom
Osteoporose

Physiotherapie in der Palliative Care
Eingebettet und  abgestimmt auf Massnahmen anderer medizinischer Fachpersonen wird die  Physiotherapie individuell auf die Bedürfnisse von Patientinnen und  Patienten im Spital, in Hospizen und Heimen oder daheim als Bestandteil  von palliative care angeboten. Massnahmen zur Verbesserung der  Lebensqualität durch Linderung und Unterstützung von Ressourcen sind  beispielsweise Atemtherapie, Ödembehandlungen, schmerzbeeinflussende  Massnahmen, Bewegung und Erhaltung oder Verbesserung der Kondition.
 
     
3.Nervensystem:
 
Physiotherapie in der Neurologie
Eine neurologische  Erkrankung oder Verletzung des Nervensystems ist meistens ein  gravierendes Ereignis, welches das alltägliche Leben deutlich  beeinträchtigt. Die Physiotherapeutin bzw. der Physiotherapeut  unterstützt Sie dabei, Ihre Selbständigkeit in einem veränderten, aber lebenswerten Alltag bestmöglich wiederzuerlangen oder zu erhalten. Das  Verbessern der Wahrnehmung, des Gleichgewichts und der Geschicklichkeit,  das Lindern von Schmerzen sowie das Trainieren von Kraft und  Ausdauerfähigkeit, sind nur einige der möglichen Teilziele, die gestützt  auf eine genaue Untersuchung und dem Abklären ihrer zentralen Anliegen,  in individuell angepassten Übungs- und Lernsituationen erarbeitet  werden.
 
     
4.Physiotherapie in der Geriatrie:  
 
Die Physiotherapie in der Geriatrie befasst sich mit dem alten  Menschen. Therapeutische Handlungen zielen dahin, dass dem alten  Menschen ein Leben in bestmöglicher Selbständigkeit und Lebensqualität  ermöglicht wird. Schwerpunkte in der geriatrischen Physiotherapie sind: Sturzprävention, Schmerzmanagement und vermeiden von körperlicher  Immobilität. Massnahmen können heilend, vorbeugend, rehabilitativ oder  palliativ eingesetzt werden. Dabei beherrscht es die Physiotherapeutin  in der Geriatrie, sich je nach kommunikativen Möglichkeiten der  Patienten flexibel einzustellen.
Die Würde des alten Menschen wird jederzeit beachtet. Grenzen wie  Möglichkeiten der zu behandelnden Person sowie deren Umfeld werden  beachtet und respektiert. Eine enge Zusammenarbeit der involvierten  Fachpersonen im Sinne der Interprofessionalität sowie der Angehörigen  ist unabdingbar.
Rolle der Physiotherapie in der Sturzprävention
In der  Physiotherapie werden viele Patienten behandelt, die unter den Folgen  eines Sturzes leiden. Das längerfristige Ziel der Therapie ist neben der  Sekundärprävention, also dem Vermeiden weiterer Stürze, das Vermindern  des Verletzungsrisikos im Falle eines Sturzes. Weitere Informationen zur  Rolle der Physiotherapie in der Sturzprävention finden Sie hier.
 
     
5.Physiotherapie in der Pädiatrie:  

Die Kinderphysiotherapie ist zuständig für die Behandlung von  Kindern vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen mit angeborenen oder  erworbenen Störungen oder wenn die Entwicklung infolge anderer Faktoren  gefährdet ist. Die Behandlung und physiotherapeutische Begleitung  erfolgt partnerschaftlich mit der Familie und deren Umfeld (z.B.  Kindergarten, Kinderarzt). Um in der Behandlung erfolgreich zu sein,  braucht es neben physiotherapeutischen Kenntnisse vor allen spezifische  Kenntnisse zur kindlichen Entwicklung, die Fähigkeit das Kind zu  motivieren (Beziehungsaufbau) und die Eltern gekonnt einzubeziehen.
Die Therapie des Kindes ist nicht mit der von Erwachsenen  vergleichbar. Sie funktioniert über das Spielen, die Umgebungsgestaltung  und die Interaktion. Bei den therapeutischen Übungen ist Kreativität  gefragt, um das Interesse der Kinder zu wecken und sie so für das  Mitmachen zu motivieren. Neben der spielerisch gestalteten Therapie ist  auch die Arbeit und Kommunikation mit den Eltern von grosser Bedeutung.
    
6.Weitere:
 
Physiotherapie in der Psychiatrie
Durch  physiotherapeutische Körperarbeit wird eine stabilisierende Grundlage  für die Psyche erarbeitet. Eine enge Zusammenarbeit und Vertrauensbasis  zwischen Ärztin bzw. Arzt, Patientin bzw. Patient und Therapeutin bzw.  Therapeut ist unabdingbare Voraussetzung. Eine klar strukturierte Vorgehensweise hilft, die eigene Orientierung zu verbessern. Über  Bewegung, Atmung und Entspannung kann körperliches Wohlbefinden  entstehen, welches zum psychischen Gleichgewicht beiträgt. Gearbeitet  wird sowohl in Einzel- als auch in Gruppenform.
Physiotherapie und Domizilbehandlung
Eine Domizilbehandlung  (Hausbesuch) wird durchgeführt, wenn Patienten aufgrund geistiger  und/oder physischer Beeinträchtigung nicht mehr in der Lage sind, den  Transfer in eine Physiotherapie-Praxis selbständig zu realisieren.

(Quellennachweis: physioswiss)
 
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