Manualtherapie Cyriax - Physiotherapie Robert Christen GmbH

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Manualtherapie Cyriax

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Manuelle Therapie nach Cyriax

Die manuelle Therapie nach Cyriax, auch  Cyriax-Methode, benannt nach dem Orthopäden James Cyriax, befasst sich  mit der Diagnostik und Behandlung des Bewegungsapparates und  insbesondere der Weichteile.  

  1. Ziel der Manuellen Therapie nach Cyriax ist es, entzündungsartige  Schmerzzustände an den Sehnenübergängen zu den Muskeln und zu den  Knochen zu behandeln. Solche Schmerzzustände treten typischerweise in  den Bändern der Fuß- und Kniegelenke, im Ellbogen und in den Schultern  auf.
  2. Kern der Cyriax-Methode ist die intermittierende Spezialmassage - die  Querfriktion - der Sehnenübergänge, um die genannten Schmerzzustände,  Adhäsionen des Gewebes und eingeschlossene Ödeme zu beseitigen bzw.  diesen vorzubeugen.

Die Cyriax-Methode wird unter anderem eingesetzt bei:
  • Schulterschmerzen (PHS)
  • Tennisellbogen, Golferellbogen
  • Achillessehnenreizungen
  • Bänderdehnungen an Fuß- und Kniegelenken
  • Kniescheibenspitzen-Syndrom

Die Therapie soll die entzündungsähnlichen Zustände  und die in der Sehne eingelagerten Ödeme beseitigen. Auch wird eine  Wirkung auf die Struktur der Sehnen beschrieben.

Wie wirkt die Cyriax-Therapie?
Nach Cyriax werden Beschwerden des Bewegungsapparates in so genannte Strukturschäden  eingeteilt.
Unterschieden werden hierbei Störungen der Gelenke,  Kapseln, Bänder, Schleimbeutel, Bandscheiben, Wirbelgelenke sowie  chronische oder akute Störungen der Sehnen und Muskeln.
Vor der  Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese und Diagnostik der  betroffenen Strukturen durch spezifische klinische Tests, insbesondere  durch Tast- und Funktionsuntersuchungen. Darauf erfolgt die Therapie  innerhalb des betroffenen Bereiches (Kausaltherapie).

Zu den therapeutischen Maßnahmen der Cyriax-Methode gehören:
  • die tiefe Quermassage (Querfriktion),
  • Traktion und Mobilisation  unterbeweglicher Gelenke
  • Wirbelsäulenmobilisation

Ein wichtiger Bestandteil des Cyriax-Konzeptes ist die Querfriktion.  Dies ist eine intermittierende Massagetechnik bei Strukturschäden an  Muskeln, Muskel-Sehnenübergängen, Sehnen und Sehnen-Knochenübergängen.  Insbesondere diese Sehnenübergänge sollen durch sportliche oder  chronische Überlastungen anfällig für schmerzhafte entzündungsähnliche  Zustände sein. Durch die Massage sollen diese entzündungsähnlichen  Zustände sowie vorhandene eingelagerte Ödeme und Verklebungen des  Gewebes beseitigt werden. Zudem wird eine positive Wirkung auf die Sehnenstruktur angenommen.
Bei  der Querfriktion werden, nach Ermittlung der für die Beschwerden  verantwortlichen Weichteilstrukturen, mit Finger oder Daumen  Massagebewegungen quer zu betroffenen Muskeln, Sehnen oder Bändern  ausgeführt.
Des Weiteren besteht nach Cyriax die Ursache für Beschwerden oft in  einem Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit, welches durch  die Behandlung behoben werden soll. Durch passive, mobilisierende  Techniken durch Physiotherapeuten und aktive Übungen des Patienten soll  eine Kräftigung und Stabilisation von Muskeln und Gelenken erreicht  werden. Außerdem erhält der Patient häufig Anweisungen für Eigenübungen,  um die Therapie zu unterstützen.
Bei bestimmten Fällen ist es sinnvoll die manuelle Behandlung mit einer gezielten, vom Arzt ausgeführten Infiltration, zu kombinieren.


 
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